Forschung

Der Förderschwerpunkt vereint derzeit sieben Vorhaben in Asien, im Nahen Osten und in Afrika. Eine entscheidende Fragestellung ist der potentielle Beitrag, den angepasste Wasser- und Umwelttechnologien sowie ein "Know-how"-Transfer zur Etablierung eines IWRM in den jeweiligen Modellregionen leisten können. Der integrierte Ansatz mit einer Berücksichtigung aller relevanten Akteure und Interessen ist die Grundlage aller Projekte. Dies muss vor dem Hintergrund der naturräumlichen, ökologischen und sozioökonomischen Bedingungen geschehen. Je nach Regionen werden dabei unterschiedliche Schwerpunktprobleme angegangen bzw. Lösungskonzepte erarbeitet.
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    IWRM in Isfahan

    Ziel des im September 2010 gestarteten Verbundprojekts "IWRM in Isfahan" ist die Entwicklung einer nachhaltigen Wasserwirtschaft in dem von Wassermangel stark betroffenen Einzugsgebiet des Zayandeh Rud im Zentraliran. Der Fluss hat für die wirtschaftliche Entwicklung der semi-ariden Region Isfahan eine herausragende Bedeutung. Die Aufgabe besteht darin, die Wassernutzung entlang des Flusses nachhaltig zu gestalten und dabei die verschiedenen Ansprüche von Landwirtschaft, Industrie, Mensch und Umwelt zu berücksichtigen. Bis 2013 erarbeitet das Konsortium aus Wissenschaftlern und Unternehmen gemeinsam mit den iranischen Partnern ein umsetzbares Konzept für ein integriertes Wasserressourcen-Management.


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    Integriertes Wasserressourcen-Management in Zentralasien: Modellregion Mongolei (MoMo)

    Wie kann ein nachhaltiger Umgang mit der Ressource Wasser vor dem Hintergrund zunehmender Nutzungsintensivität und extremer naturräumlicher Rahmenbedingungen gewährleistet werden? Dieser Herausforderung stellt sich ein Team aus Natur- und Sozialwissenschaftlern, Ingenieuren und Unternehmenspartnern im Rahmen eines Modellprojektes in der Mongolei.
    [mehr] (URL: http://www.wasserressourcen-management.de/de/111.php)
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    Integriertes Wasserressourcen-Management im Cuvelai-Etosha Becken (Namibia): CuveWaters

    Das Verbundprojekt CuveWaters unterstützt die Weiterentwicklung des integrierten Wasserressourcen-Managements im zentralen Norden von Namibia (Cuvelai-Etosha Basin). Das transdisziplinäre Forschungskonzept flankiert Veränderungen im Wasserressourcen-Management mit technischen Maßnahmen, um eine Verbesserung der langfristigen Entwicklung und Sicherung der endogenen Ressourcenpotentiale in der Untersuchungsregion zu erreichen. Integration steht im Mittelpunkt aller Projektaktivitäten, die sowohl auf angepasste Konzepte und Technologien als auch auf die Interaktion von Wasser und anderen Ressourcen und Partizipation fokussieren.
    [mehr] (URL: http://www.wasserressourcen-management.de/de/106.php)
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    IWRM-Pilotprojekt Mittlerer Olifants/Südafrika mit Technologietransfer durch ein Franchise-Konzept

    Südafrika ist aufgrund der Kombination bestimmter hydrologischer und ökonomischer Bedingungen als Zielregion für ein IWRM-Pilotprojekt außerordentlich attraktiv: Einerseits gibt es hoch entwickelte Technologien und einen hinreichend stabilen institutionellen Rahmen. Besonders in den Flüchtlingsgebieten und dem ländlichen Bereich zeigt Südafrika andererseits den Charakter eines "echten" Entwicklungslandes. Wenn in Südafrika ein IWRM-Modell entwickelt wird, bietet dieses deshalb die besten Aussichten, später auch für andere Entwicklungs- und Transformationsländer anwendbar zu sein.
    [mehr] (URL: http://www.wasserressourcen-management.de/de/138.php)
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    Integriertes Wasserressourcen-Management im Unteren Jordan Tal

    Das Gesamtziel des Forschungsprojektes SMART ist die Erarbeitung eines übertragbaren Ansatzes für ein Integriertes Wasserressourcen Management in der Wassermangelregionen Unteres Jordan Tal. Hierbei stehen folgende Fragen im Mittelpunkt: Wie können das verfügbare Wasserdargebot und die Wasserqualität im Einzugsgebiet des Unteren Jordan nachhaltig gesteigert werden ohne, dass lebendige Ökosysteme geschädigt und das soziale Wohlergehen der Bevölkerung beeinträchtigt wird? Welche innovative Techniken, Entscheidungshilfesysteme und Managementstrategien sind für eine nachhaltige Nutzung der Wasserressourcen sinnvoll und erfolgreich anwendbar?
    [mehr] (URL: http://www.wasserressourcen-management.de/de/109.php)
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    IWRM-Vietnam: Entwicklung eines Planungs- und Entscheidungsunterstützungssystems

    Das Forschungsvorhaben dient der Analyse der wachsenden Probleme bei der Wasserver- und Entsorgung in drei sehr unterschiedlichen Regionen Vietnams sowie der Entwicklung und Bereitstellung von Instrumenten für ein IWRM. Den Schwerpunkt bildet dabei ein gemeinsam mit den vietnamesischen Partnern modular aufgebautes und damit auf weitere Gebiete übertragbares Planungs- und Entscheidungsunterstützungssystem (DSS). Darüber hinaus sollen unter Beteiligung von deutschen Firmenpartnern erste technische Lösungen implementiert sowie die Aus- und Weiterbildung in den betroffenen Regionen vorangebracht werden.
    [mehr] (URL: http://www.wasserressourcen-management.de/de/209.php)
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    Integriertes Wasserressourcen-Management (IWRM) in Gunung Kidul, Java, Indonesien

    Der Distrikt Gunung Kidul nahe der Großstadt Yogyakarta ist eines der ärmsten Gebiete Javas. Eine Ursache liegt im zerklüfteten Karstuntergrund, in dem Oberflächenwasser sofort versickert. Dies führt in der Trockenzeit zu Wassermangel, was z.B. den landwirtschaftlichen Ertrag beeinträchtigt. In einem bilateralen Vorhaben wurde daher ein unterirdischer Bewirtschaftungsspeicher errichtet und durch regenerative Wasserkraft Höhlenwasser gefördert. In dem Folgeprojekt soll jetzt neben der Erschließung der Wasservorkommen auch ein IWRM-Konzept für die optimierte Wasserverteilung, die Wasseraufbereitung und die Abwasserentsorgung entwickelt werden.
    [mehr] (URL: http://www.wasserressourcen-management.de/de/293.php)
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    Nachhaltiges Wasserressourcenmanagement in der Küstenregion der Provinz Shandong, V.R. China

    In den nördlichen Provinzen Chinas sind Wasserknappheit und -verschmutzung schwerwiegende Probleme, welche die sozioökonomische Entwicklung, die Lebensqualität und die Ökologie in der Region stark beeinflussen. Die Provinz Shandong und vor allem das Flussgebiet des Huangshuihe sind ein herausragendes Beispiel für Wasserkonflikte, die sich aufgrund schnell wachsender Bevölkerung, Industrie und Landwirtschaft und nicht koordinierter wasserwirtschaftlicher Maßnahmen ergeben. Kernpunkte sind auch hierbei Knappheit und Verschmutzung der Wasservorräte und das damit verbundene Eindringen von Meerwasser in Grundwasservorkommen.
    [mehr] (URL: http://www.wasserressourcen-management.de/de/304.php)

Publikationen

GLOWA - Globaler Wandel des Wasserkreislaufs

IHP/HWRP-Berichte, Koblenz 2008

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Dokumente

Ansprechpartner

  • Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

    • Projektträger Karlsruhe<br>Wassertechnologie und Entsorgung (PTKA-WTE)<br>Außenstelle Dresden</br>
    • Hallwachsstr. 3
    • 01069 Dresden
    • Telefonnummer: + 49 351-463-31437<br>(Iris Bernhardt)
    • Faxnummer: +49 351-463-31444
    • E-Mail-Adresse: iris.bernhardt@kit.edu
    • Homepage: http://www.ptka.kit.edu/
  • Forschungszentrum Jülich GmbH

    • Projektträger Jülich (PTJ), Bereich UMW
    • Postfach 610247
    • 10923 Berlin
    • Telefonnummer: +49 30 20199-594 <br>(Johannes Schade)</br>
    • Faxnummer: +49 30 20199-430
    • E-Mail-Adresse: j.schade@fz-juelich.de
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