Portrait

Mit dem Prinzip des IWRM soll eine nach Menge und Güte nachhaltige Bewirtschaftung der miteinander in Wechselwirkung stehenden oberirdischen Gewässer, der Grundwasserleiter und gegebenenfalls auch der Küstengewässer geleistet werden. Dies sichert die soziale und wirtschaftliche Entwicklung und die Funktionsfähigkeit lebenswichtiger Ökosysteme. In der Fördermaßnahme sollen hierzu an größenmäßig überschaubaren Modellregionen neue Herangehensweisen und Techniken erprobt, angepasst und weiterentwickelt werden.
  • Forschung

    Hintergrund

    Der Schutz und die nachhaltige Nutzung der Ressource Wasser besitzt für die Zukunft der Menschheit eine entscheidende Bedeutung. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert daher die Entwicklung integrierter Planungsinstrumente für eine nachhaltige Nutzung und die Anpassung nachhaltiger Wassertechnologien an verschiedene klimatische, ökologische, ökonomische und soziale Verhältnisse.
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  • Forschung

    Programmziele

    Das BMBF beabsichtigt mit der Fördermaßnahme das Konzept des IWRM in Entwicklungs- und Schwellenländern zu stärken. Bei den Untersuchungsgebieten handelt es sich in der Regel um Fluss- und Flussteil-Einzugsgebiete oder Siedlungsräume mit zugehörigen Gewässern. In diesen Gebieten soll eine Situationsverbesserung für die Menschen vor Ort erreicht werden. Gleichzeitig sollen die internationale Zusammenarbeit im Wasserfach unterstützt und die interdisziplinäre Kooperation von Wissenschaft, Behörden und Wirtschaft gestärkt werden. Zudem soll für deutsche Unternehmen im Wasser- und Umweltsektor der Zugang zu neuen Märkten erleichtert werden.f
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  • Forschung

    Programmstruktur

    Die in der Zeit zwischen Mitte 2006 bis Anfang 2008 gestarteten Forschungsprojekte sind so genannte Verbundvorhaben mit jeweils zahlreichen Teilprojekten. Die Projekte werden bei erfolgreichem Verlauf bis zu drei Projektphasen von je zwei bis drei Jahren andauern. Bestandteil der Fördermaßnahme sind auch Maßnahmen, die in einer späteren Umsetzungsphase die Chance auf eine infrastrukturelle Umsetzung der erarbeiteten IWRM-Konzepte beispielsweise durch multilaterale Finanzierungs- und Förderorganisationen verbessern sollen.
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Ansprechpartner

  • Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

    • Projektträger Karlsruhe, Wassertechnologie und Entsorgung (PTKA-WTE), Außenstelle Dresden
    • Hallwachsstr. 3
    • 01069 Dresden
    • Telefonnummer: + 49 351-463-31437 (Iris Bernhardt)
    • Faxnummer: +49 351-463-31444
    • E-Mail-Adresse: iris.bernhardt@kit.edu
    • Homepage: http://www.ptka.kit.edu/
  • Forschungszentrum Jülich GmbH

    • Projektträger Jülich (PTJ), Bereich UMW
    • Postfach 610247
    • 10923 Berlin
    • Telefonnummer: +49 30 20199-594 Johannes Schade
    • Faxnummer: +49 30 20199-430
    • E-Mail-Adresse: j.schade@fz-juelich.de
    • Homepage: http://www.fz-juelich.de/ptj/umwelt-nachhaltigkeit